Bistumsjugendtag „Schöne Aussichten“

Zum ersten Mal fuhren Jugendliche aus dem Dekanat Zehlendorf zu einem Bistumsjugendtag, der bisher traditionell immer am Dreifaltigkeitssonntag immer in Alt Buchhorst stattfand. Im Jahr 2000 wurde etwas Neues gewagt - ein neuer Ort, nämlich das Otto-Heim in Zinnowitz und ein ganzes Wochenende.

Die Resonanz war überwältigend im wahrsten Sinne des Wortes. Es kamen ca. 1100 Jugendliche, mit der Hälfte hat man im  Erzbischöflichen Jugendamt gerechnet und geplant.
6 Jugendliche aus Otto und 3 aus Wannsee kämpften mit dem Regen, der am Samstag die Welt grau erschienen ließ und vor allem die „Schöne Aussichten“ - so lautete das Motto - verdeckte.
In 22 Workshops konnte man über die Zukunft diskutieren, kreativ werden, mit anderen Jugendlichen aus dem Bistum und einigen angrenzenden Ländern ins Gespräch kommen, was nicht immer so einfach war. Die einzelnen Themen in den Workshops waren gut gewählt und deckten die Erfahrungswelt der Jugendlichen ab:

Schöne  Arbeit - Schöne Beziehungen - Schöne Freizeit - Schöne Technik - Schöne Politik - Schöne  Kirche - Schönes Leben.

Die einzelnen Gebetszeiten und die Eucharistiefeier mit Kardinal Sterzinski boten die Möglichkeit, sich wieder an dem zu orientieren, was uns Christen Zukunft, Hoffnung und Grundlage ist. Leider fiel das Spiel ohne Grenzen ins Wasser, zu dem wir extra T-Shirts bemalt hatten und fest entschlossen waren , zu siegen und den Computer  - Hauptgewinn nach Zehlendorf zu holen. 
Ein Sonnenaufgang an der Ostsee, das Nachtkino ab 1.00 Uhr , das Nachtcafe´ bis 3.00 Uhr, der bewachte und beleuchtete Weg zum Strand, ein Trockenservice für nasse Kleidung,  Plastikfolien für die feuchten Zelte, die Möglichkeit den Kardinal mal life zum Anfassen im Regen unter dem schwarzen Schirm zu erleben, flotte Musik, Karaoke - all das machte die Tage bunt und ließ die Jugendlichen vielleicht spüren,  wie bunt unsere Kirche ist und wie viele Varianten es gibt, seinen Glauben zu leben.

P.S. Der Regen war nur das Problem der älteren Erwachsenen so ab 25, die / wir brauchten etwas länger, um die „Schönen Aussichten“  trotzdem zu sehen.

                              Jutta Blümel

 

 

 

 


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