Eine Feier mit „Profil“ -
10 Jahre Jutta Blümel im Dekanat

Was nützt das Sitzen alleine zuhaus’                Leben find’t in St. Otto statt,

 wo spielt hier die Musik?                             Weil hier Gemeinschaft wiegt.

Dies war der Refrain aus dem Lied das die Frauengruppe für Frau Blümel sang, nach der Melodie von „Cabaret“. Wer an diesem Sonntagvormittag dabei sein konnte,  spürte wie „Gemeinschaft“ oder „Gemeinde“ in St. Otto lebt.

Vor 10 Jahren begann Frau Blümel Ihre Arbeit als Pastoralreferentin im Dekanat Zehlendorf, und - wir können uns glücklich schätzen - mit Büro in St. Otto. In dieser Zeit hat sich Vieles mit ihrem Zutun in der Gemeinde entwickelt. Neue Ideen wurden mit Ihr geboren und demokratisch umgesetzt. Diese Vielfalt spiegelte sich sehr deutlich im Programm wieder, dass  nach dem Dankgottesdienst für Frau Blümel gestaltet wurde.

Für den Pfarrgemeinderat sprach Herr Zabel die Dankesworte an Frau Blümel. Sie sei eine große Bereicherung für St. Otto und betonte ihren engagierten Einsatz  für alle Altersgruppen in der Gemeinde und im Dekanat; verbunden mit dem Wunsch, dass sie uns mit ihrer lebendigen Arbeit noch recht lange erhalten bleibt.

Herr Wirsching und Herr Wunder dankten in Vertretung der Gruppe „60 plus“ für ihr nachdrückliches Engagement,  besonders als es um die Gründung der Gruppe ging.

Wenn ich behaupte, dass die Frauen des Dekanates eine besondere Bindung zu Frau Blümel haben, so stimmen mir sicher viele zu. Besonders die Frauen, die auf Fahrten dabei waren und häufig die Themenabende besuchten. So zeichnete sich im Vorfeld ab, dass die Frauen gerne die Gelegenheit nutzen wollten, mit einem frohen Programm „Danke“ zu sagen, um damit etwas von dem zurückzugeben, was sie uns in den letzten Jahren geschenkt hat: unerschöpflicher Humor, vertraute Zuwendung, perfekt organisierte Reisen und Abende, ihre Sorge um unser leibliches und seelisches Wohlergehen, und für ihre Gabe uns immer wieder zu motivieren. Das Wort „Powerfrau“ war der Rahmen für ein Ratespiel.  Hinter jedem Buchstaben  versteckte sich eine Beziehung zu ihrem Leben oder ihrer Arbeit, ausgedrückt in                         Form von Sketchen, Rätseln oder symbolisch. Diese vielfältige Darbietung wurde abgerundet durch ein gemeinsames Lied der Frauen, mit speziellem Text für Frau Blümel. Wer hatte den größten Spaß?

Mit einer „süßen Krönung“ drückten die Jugendlichen ihren Dank aus. Dies hatte schon eine besondere Aussagekraft, so zu zeigen wie sehr sie die beherzte Jugendarbeit von Frau Blümel schätzen. Ein speziell getextet Lied war noch das „Sahnehäubchen“ auf der Krone..

Die Gruppe der jungen Erwachsenen beendete die Reihe der Dankesworte in Gedichtsform.

Im Anschluß wurden noch reichlich ihre Hände gedrückt, verbunden mit persönlichem Dank.

 Das Überraschungsprogramm mit kulinarischem Frühschoppen war eine geglückte Sache und hat sichtlich nicht nur Frau Blümel große Freude gemacht.

So sehr wir diese Idylle der frohen Stunden in St. Otto auch mit Recht schätzen, so sollten wir  die „Vision“ von Frau Blümel mit tragen, und über unseren „Kleingartenzaun“ schauen:  Wo können wir „Gemeinschaft“ auch in Beziehung zu den anderen Gemeinden im Dekanat  spürbar werden lassen?

Mit und auch gerade wegen ihrer Visionen ist Jutta Blümel uns ans Herz gewachsen und sollte uns noch lange in Zehlendorf erhalten bleiben.

                                                                                                        Maria Krüger 

 


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