40 Jahre Kita St. Otto – ein Grund zum Feiern.

Am Freitag, den 14 Juli 2000, gab es in St. Otto wieder einen Anlass zum Feiern: unsere Kita konnte auf 40 Jahre für, an und mit Kindern zurückblicken.

In einem Gottesdienst, zu dem viele große und kleine Teilnehmer gekommen waren, fasste Frau Bernadette Berthold, Leiterin der Kita, deren Ausrichtung in dem Leitgedanken „Kinder sind unsere Zukunft“ zusammen. Sie betonte, dass das Anliegen der Erzieherinnen die Unterstützung der positiven Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder durch intensives, persönliches Engagement ist.

Kinder aus dem Hort trugen eindrucksvoll Gedanken zum Miteinender vor.

Der Diözesan-Caritas-Direktor Herr Fischler beschrieb die Kita als „Ort organisierter Nächstenliebe“.
Ihre Besonderheit siegt für ihn in der Chance, neben dem Leben im Kindergartenalltag einen Bezug zum Gemeindeleben zu finden und so auch für spätere Jahre – wenn längst dem Kindergartenalter entwachsen – die Wurzeln in St. Otto zu vertiefen.

Der Stadtrat für Jugend und Finanzen, Herr Blaschinsky verband die Gründung der Kita mit der Ära der Beatles und u.a. Einsteins 85. Geburtstag. Er hob hervor, dass die Einrichtung einen guten Ruf in der Landschaft der Zehlendorfer Kitas besitzt.

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Herr Ulrich Zabel, dankte allen Mitarbeitern der Kindertagesstätte für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

In den abschließenden Segensworten brachte Pfarrer Bernhard Biskup u.a. seinen Dank für das von den Eltern in die Arbeit der Kita gesetzte Vertrauen zum Ausdruck. Es zeigt sich in der großen Nachfrage.

Beim anschließenden Büfett, liebevoll und reichhaltig von Eltern und Erzieherinnen vorbereitet, konnte man Gespräche führen, Fotos – gesammelt in vier Jahrzehnten – betrachten, durch die Räume der Kita wandern und Erinnerungen lebendig werden lassen.
Nach den kulinarischen Hits der Speisekarte gefragt, die die Kinder damals und heute vielleicht unterscheidet, stellte Frau Barbara von Mutius, seit 30 Jahren in der Kita „zu Hause“, fest. „Früher waren Grießbrei und Milchreis besonders beliebt – heute stehen Pizza und Nudeln ganz oben auf der Wunschliste.“

Einige „Ehemalige“, den Kindergartenschuhen deutlich entwachsen, hatten sich zu den Feierlichkeiten eingefunden.
„Ich fühle mich in die Kindheit zurückversetzt; denke an die Kinder, mit denen ich hier zusammen war.“, erzählte Jennifer Wolf (Jahrgang 1974).

200 bunte Luftballons wurden von den vielen anwesenden Kindern auf die Reise geschickt. Kleine Briefchen informierten die Finder über die Kita und ermunterten zu einer Antwort.

Zum Abschluss wurden die Kinder noch ins Staunen versetzt: Der Zauberer Markus Teschner zeigte seine Tricks.

Alles in allem hatte man den Eindruck: hier konnte und kann man sich wohlfühlen, wohlbehütet sein.

Freuen wir uns – besser gesagt die kommenden Generationen – auf die Kindergartenzeit in der Kita von St. Otto.

 

Angela Gemballa

 

 

 


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