Brillen und Uhren für Menschen in Tororo/Uganda

Liebe Gemeindemitglieder,

 

seit einigen Monaten arbeiten meine Großcousine Angela und ihr Mann Peter im Rahmen eines Projekts des Deutschen Entwicklungsdienstes in Tororo/Uganda. Tororo ist eine ländliche Grenzstadt nahe Kenia mit etwa 40.000 Einwohnern. Diese leben überwiegend als Selbstversorger mit einem sehr niedrigen Lebensstandard. Einer bezahlten Arbeit gehen die Wenigsten nach. Die Legenserwartung liegt derzeit nur bei etwa 40 Jahren. Neben politischen, sozialen und ökonomischen Schwierigkeiten, die durch Naturkatastrophen und Missmanagement der Behörden verursacht werden, stellen Krankheiten, vor allem AIDS und Malaria eine große Bedrohung für die Bevölkerung dar.

Neben ihrer täglichen Arbeit als Berater der Verwaltungsbeamten von Tororo, unterstützen Angela und Peter in ihrer Freizeit ein Projekt für Straßenkinder. Als Angela bei ihrem letzten Besuch in Berlin vom Leben in Uganda berichtete, fragte ich sie, wie man die Menschen in dieser Region sinnvoll unterstützen könnte. Sie schilderte, dass es an vielen für uns selbstverständlichen Gebrauchsgegenständen fehle. So seien z.B. Brillen und Armbanduhren für den überwiegenden Teil der Bevölkerung ein unerschwinglicher Luxus. mit ihnen könne man den Menschen eine große Freude bereiten. Aus diesem Grund möchte ich Sie herzlich bitten nachzusehen, ob sie vielleicht eine alte Brille oder eine aufziehbare Taschenuhr (ohne Batterie) zu Hause haben, die Sie den Menschen in Tororo zur Verfügung stellen könnten. Gesammelt werden sie in einer Kiste, die in der Kirche steht. Peter, der im Frühjahr nach Berlin kommt, kann sie persönlich nach Tororo mitnehmen. Damit wird sichergestellt, dass Brillen und Uhren in die richtigen Hände gelangen.

Für Ihre Unterstützung im Voraus herzlichen Dank.

Fiona Nickel

 

 

Dankeschön!

Liebe Gemeindemitglieder,

sehr herzlich möchte ich mich bei Ihnen für die Spende der zahlreichen Brillen und Uhren bedanken.

Das Ergebnis der Sammlung für die Menschen in TORORO, Uganda, war überwältigend.

Jedesmal, wenn ich in die aufgestellte Tonne schaute, war sie wieder gefüllt.
Insgesamt zählte ich:

                                         17 Uhren
                                         21 Sonnenbrillen
                                        222 Brillen!!!

In einigen Wochen werde ich sie dem Mann meiner Großcousine mitgeben. Über den weiteren Verbleib der Uhren und Brillen werde ich sie sebstverständlich gerne in einer der nächsten Ausgaben der Pfarrnachrichten und auch hier im Internet informieren.

Mit freundlichen Grüßen                                       Fiona Nickel

 


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