Blitzlicht Firmung I.

 

In der Firmvorbereitung haben wir fast schon die erste Halbzeit um. Zwei Tage vor Weihnachten rutschen bei glatten Straßen zwei voll beladene Busse von Zehlendorf nach Pankow zur Suppenküche, um die Kleiderspenden abzugeben, die aufgrund einer Initiative von einer Projektgruppe gesammelt wurden.  Bei einigen Jugendlichen besteht der Wunsch, noch mehr über soziale Projekte in der Stadt zu erfahren. Wir greifen das natürlich gern auf und werden im Februar / März die Arbeit der Pallottinischen  Gemeinschaft "Kirche im sozialen Brennpunkt" kennenlernen. Ferner soll noch  einmal ein Kuchenverkauf nach dem 10.30 Uhr Gottesdienst organisiert werden. Ich bin  sehr froh, daß einige Jugendliche  sich engagieren und in die -mehr- Gemeinde hineinwachsen. Thematisch geht es nach den Winterferien mit "Kirche, "Gemeinde" und "Gottesdienst" weiter.

                      Jutta Blümel

 

Blitzlicht  Firmung II.

Eines der Themen, mit denen wir uns vor Ostern beschäftigt haben, hieß „Kreuzweg“, für Jugendliche auf den ersten Blick ein nicht sehr viel versprechendes Thema.

Nach einem Brainstorming zu Beginn der Arbeitseinheit wurde der Eindruck erst einmal verstärkt, dass Kreuzweg-Andachten etwas für ältere Menschen, Pflichtübung für Kommunionkinder und Ministranten/innen und für gewöhnlich langweilig etc. sind. Dieser doch recht vernichtende Befund ließ schlechte Arbeitsbedingungen befürchten.

Doch nach kurzer inhaltlicher Einführung zur Entstehungsgeschichte und Intention des Kreuzweges erklärten sich die Firmlinge bereit in 6 Kleingruppen jeweils eine Kreuzwegstation näher zu betrachten und zwar im Hinblick darauf, ob die dort dargestellte Situation uns in der einen oder anderen Weise schon einmal begegnet ist.

Jede Gruppe wählte sich eine Station aus und nutzte in eindrucksvoller Weise den Rahmen ihrer Kreuzwegstation um ihre Gedanken und Anliegen zu den in diesem Zusammenhang stehenden Themen zu formulieren und in einem gemeinsamen Kreuzweg der Firmlinge kurz vor Beginn der Osterferien einzubringen.

Bemerkenswert fand ich die Offenheit der Jugendlichen sich mit einem für sie doch recht unattraktiven Thema konstruktiv auseinanderzusetzen.

                            Claudia Katerbau

 


 Schreiben Sie uns

Ihre Wünsche und Anregungen an  klaus.bergenthal@t-online.de