Eine unvergessliche Reise

Frauenfahrt nach Danzig

vom 8.5. - 12.5.2002

 

Diese Fahrt nach Danzig durch weites polnisches Land war auf vielfache Weise unvergesslich.

Die Landschaft sahen wir allerdings erst auf der Heimreise.

Ab Bahnhof Lichtenberg fuhren wir nachts im Liegewagen. In den Abteilen fanden immer sechs Frauen "Platz". Wir umturnten uns wie in einer Bienenwabe, aber schließlich fand jede ihr Plätzchen und wurde irgendwie in den Schlaf geschüttelt. Die Morgentoilette fiel recht sparsam aus - jedoch, wir waren tatsächlich in Danzig angekommen.

Hotel, erste Erkundungsgänge, eine ausführliche Stadtführung - die hinreißend schöne Hansestadt - alles begeisterte uns. Herr Henke wanderte mit uns durch Straßen und Gassen, zeigte uns Tore, Häuser, Brunnen, Bernsteinläden.

Wir fuhren mit einem Dampfer durch den Hafen zur Westerplatte und deren Gedenkstätten. Unser letzter Ausflug führte uns zur Klosterkirche in Oliva, wo wir ein Orgelkonzert hörten. Die mitmenschlich freundliche Art, die Erklärungen, Geschichten und die humorvollen Anekdoten machten es uns leicht, unserem Reiseleiter aus Danzig zuzuhören. Unser Beifall (höchste Stufe) war ihm sicher.

Am weißen Sandstrand zwischen Danzig und Zopot waren nun Entspannung, Faulenzen und Sonnenbaden angesagt.

Ja, es war alles so schön und hätte es auch bleiben können. Leider fanden auch andere unvergessliche Ereignisse statt: Zwei von uns wurden überfallen. Entsetzen und Aufregung, Kummer und Verzweiflung waren groß. Aber wir sind gesund - Gott sei Dank. Hilfsbereite Menschen bei den Behörden, aus der Bevölkerung und aus der Gruppe standen uns zur Seite.

Unsere Schutzengel waren doch da, aber sie müssen sich ganz mächtig die Flügel eingeklemmt haben.

                          Eva-Maria Torterotot

 

 


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