Liebe Gemeindemitglieder von St. Otto,

 

ich möchte diesmal die Pfarrnachrichten nutzen, um mich von Ihnen zu verabschieden. Der Grund für dieses - zugegeben - etwas ungewöhnliche Anliegen ist einfach: Nach 16 ½ Jahren, in denen ich Gemeindemitglied von St. Otto war und in der Gemeinde verschiedenste Aufgaben wahrgenommen habe, lebe ich seit Anfang des Jahres in Frankfurt am Main, wo ich nach meinem Examen im November 2002 eine Anstellung als Rechtsanwalt angenommen habe.

Ich möchte die Gelegenheit zugleich nutzen, mich zu bedanken: bei denen, die die Anschrift von St. Otto (Heimat) für mich zum Programm gemacht haben; bei denen, die mich auf verschiedenste Weise bei meinen Aufgaben in St. Otto unterstützt haben; bei den Mitarbeitern von St. Otto; bei allen Gemeindemitgliedern, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben, als sie mich zum Mitglied des Pfarrgemeinderates gewählt haben; bei all denen, die mich in ihr Gebet eingeschlossen haben. Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Biskup und Frau Blümel.

 

Ich werde meine Zeit in St. Otto nicht vergessen und mit St. Otto in Verbindung bleiben.

Ihnen wünsche ich Gottes Segen.

                              Ihr Sascha Zentis

 

 

Sascha Zentis

Am 16. Juli 2000 haben wir ihn schon einmal verabschiedet. Aber damals nur zum Ende einer Tätigkeit in unserer Gemeinde. Nun ist es ein endgültiges Adieu, denn sein beruflicher Weg hat ihn nach Frankfurt/Main geführt.

Die Rede ist von Herrn Sascha Zentis, der bekanntlich in der Nachfolge von Herrn Lewicz
von 1999 - 2000 als Küster und Hausmeister tätig war. Darüber hinaus war er bereit, den Lektorendienst auszuüben, als Ministrant einzuspringen oder Wortgottesdienste zu gestalten.
Seit 1999 war er außerdem Mitglied des Pfarrge-meinderats. Die Gemeinde hat ihn als einen jungen Mann erlebt, dem es wichtig ist, seinen Glauben konkret zu gestalten. Die ihm dabei gestellten Aufgaben wur-den von ihm äußerst zuverlässig und gewissenhaft erfüllt. Nicht zuletzt hat Herr Zentis so ein Beispiel dafür gegeben, dass kirchliches Engagement keineswegs zur Vernachlässigung beruflicher Ziele führen muss. Im Gegenteil! So erfolgreich wie die erste hat er auch die zweite juristische Staatsprüfung bestanden. Sein ausge-zeichnetes Ergebnis hat mit dazu beigetragen, dass er binnen weniger Wochen ein für ihn sehr lohnendes berufliches Angebot erhielt.

So danken wir ihm für all das, was er für St. Otto getan und bewegt hat. Unsere Wünsche begleiten ihn für seine weitere Zukunft, die unter einem guten Stern stehen möge.

                            Bernhard Biskup

 


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