Von der grossen Flut zum Regenbogen

Ottönchen und O-(t)Ton spielten "Noah und die große Flut"

Mit der diesjährigen Aufführung von "Noah und die große Flut" (in Anlehnung an Janssens und Krenzers "Noah unterm Regenbogen") wurde beinahe so etwas wie eine Tradition in St. Otto fortgeführt. Was die jungen Instrumental-, Sanges- und Schauspielkünstler unserer Gemeinde unter der Leitung von Bettina Klose, Christina Lingnau, Martina Teschner und Karl-Hans Gehr am 20. März im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf und am 28. März in der Gemeinde "Zu den Heiligen Schutzengeln" in Hennigsdorf  auf die Bühne brachten, kann unter ästhetischem Blick zweifellos als Perle in unserem Gemeindeleben betrachtet werden.

Außerdem muss man sich auch die intensive Probenarbeit  über die vielen Monate vor Augen halten, in denen die engagierte Leitung so viele Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde zu gemeinsamer Arbeit und Freude zu motivieren verstand.

Unterschiedliche Kreise der Gemeinde wurden zusammengeführt.

Der begeisterte Applaus des ausverkauften Hauses vermag dabei nur unzureichend die Freude wiederzugeben, die alle Beteiligten dem Publikum schenkten, als auch die Dankbarkeit der Eltern , die ihre Sprösslinge in einem zielgerichteten harmonischen Miteinander auf so hohem - auch künstlerischen - Niveau erleben durften.

Nicht zuletzt angesichts der derzeitigen angespannten Situation in unserem Bistum ist das gemeinsame Tun so vieler gerade junger Menschen ein Zeichen der Hoffnung, dass Kirche und Gesellschaft aus sich heraus lebt.

Die Freude, mit der unsere Jüngsten uns das Beispiel vom Festhalten an Überzeugungen gegen alle Oberflächlichkeiten und jeden Trend vor Augen führten, machte umso eindrücklicher deutlich, dass der Weg aus der großen Flut bis unter den Regenbogen nur in selbstbewusster, engagierter Gemeinschaft gegangen werden kann.

                          Markus Mollitor

 


 Schreiben Sie uns

Ihre Wünsche und Anregungen an  klaus.bergenthal@t-online.de