Wenn Männer verreisen und nicht über Fußball und Computer reden...

Liebe Freunde,

war das ein Wochenende? Mir hat es richtig gut gefallen mit euch dort gewesen zu sein. Ich bin auch froh, dass wir alle wohlbehalten wieder zuhause angekommen sind. Vielen Dank an Dominik und Lukas für eure Mühe der Vorbereitung. Die Gespräche, die wir geführt haben, werden bei mir noch nachwirken. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Fahrt.

                      Klaus B.

7 Männer in Lomitz

7 Männer aus der Halbzeitgruppe - nicht zu verwechseln mit 7 halben Männern (was dann mit 3,5 ganzen Männern auszudrücken wäre) verbrachten das Wochenende über den ersten Mai im "Pastorenhaus" in Lomitz. An dieser Stelle sei unserem Pfarrer und seinen 6 kladower Mitstreitern für den mutigen pastoralen Schritt gedankt, sich 1974 in dieses finanzielle und handwerkliche Abenteuer gestürzt zu haben. Lomitz ist einfach der Ort für Stadtmenschen, die Ruhe und Konzentration, Gesang und Kontemplation, Spargel und Grillfleischessen, Volleyball und Waldspaziergänge und vieles mehr suchen.

                      Dominik M.

Lomitz - weder den Ort kannte ich bislang noch war mir die Bedeutung des "Pastorenhauses" bewusst gewesen. Denn ich bin recht neu in der Männergruppe "Halbzeit" von St. Otto in Berlin-Zehlendorf. Was ich erlebte auf unserem "Männer-Wochenende" um den 1. Mai in Lomitz, diesem stillen kleinen Örtchen im Wendland in Niedersachsen mit seinem gastfreundlich Pastorenhaus, war sehr schön. Ein angenehmes, harmonisches, ein fröhliches und tiefsinniges Zusammensein in der Gruppe. Jeder fand wie selbstverständlich seinen mir unverwechselbar erscheinenden Platz. Wir hatten uns für das Wochenende die Frage gestellt: "Was bleibt von mir?". Nach einer Antwort haben wir gemeinsam gesucht. Und jeder einzeln für sich, in Worten und mit Bildern. Rundum toll, das Zusammensein, und vielen Dank Euch Sechsen für diese gute Zeit.

                      Lukas E.

Kontemplatives Spargelschälen und messerscharfes Bibelteilen

Das Halbzeit-Wochenende in Lomitz hat mir gut gefallen.

Als ich am Sonntagabend nach Hause kam, musste ich meiner Frau natürlich Bericht erstatten. Und beim Erzählen habe ich mich dann noch einmal gefreut, dass ich mitgefahren bin. Für zweieinhalb Tage in einem entlegenen Haus im Wendland hatte ich eine ganze Menge zu berichten.
Besonders froh war ich über die Bereitschaft der Männer, sich gegenseitig zuzuhören.

Hilfreich fand ich es zu sehen, wie andere an den Baustellen des Lebens mit Umleitungen, Engpässen, Unfällen, Rohrbrüchen u.ä. umgehen. Es war Zeit und Raum - um im Bild der Baustelle des Lebens zu bleiben - sich gegenseitig ganz praktische Tipps zu geben, auch oder v.a. wie man das Richtfest im Auge behält. Danke dafür.

                      Thomas Sch.

Zusammensein ohne Hektik und Druck - nicht Rum- oder Abhängen, aber seinen Gedanken nachhängen, sich austauschen, dem tieferen Grund unseres Lebens nachspüren, drauf los malen. Und wenn alles ein bisschen länger dauert als geplant, dann wird eben ein bisschen später gegrillt: Zeitmanagement nach meinem Herzen. Und das Beste, das alles mit lieben Menschen, die das auch gut finden, in nettem Häuschen, an ruhigem Ort. Das gibt wieder Energie für einige Zeit, und verlangt nach einem da capo. A propos, gesungen haben wir auch sehr schön!

                      Joachim H.

7 Männer, 7 Ehemänner, 7 Väter, 7 Söhne, 7 Freunde, 7 Brüder, 7 Köche - 7mal 7 ganze Männer auf halber Weg- und Zeitstrecke, offen für sich und andere: Was bleibt?

Ein Kind, ein Weg, ein Baum, ein Werk, ein Fragezeichen, ein Wort, ein Gedanke, eine Erinnerung, ein Gebet, eine Energie, ein Licht in allen Farben -jenseits von Raum, Zeit und allen Grenzen.

Vielen Dank an Euch alle für die intensiven und fröhlichen gemeinsamen
Stunden, die bleiben werden!

                      Konrad C.

 


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